Pfarrei St. Dionysius/Herz-Jesu

 

Kirche St. Dionysius Durmersheim

Hauptstr. 90
Die Pfarrei St. Dionysius, Durmersheim, mit Herz-Jesu, Würmersheim, stellt sich auf diesen Seiten vor.
Die Gottesdienstangebote umfassen die Hl. Messe am Werktag und Sonntag, wobei die sonntäglichen Eucharistiefeiern um 10.30 Uhr in der Regel als "mit-Kind-und-Kegel-" Gottesdienst gestaltet sind, mit moderner Musik, begleitet von einem Kindergottesdienst, und im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen Stehkaffee. Zu nennen sind weiter die Frühschicht am Donnerstagmorgen, die Schülergottesdienste und der werktägliche Rosenkranz um den Frieden.
Die Gruppen der Pfarrei umfassen die Frauengemeinschaften in Durmersheim und Würmersheim und vor allem das reichhaltige Angebot für Kinder und Jugendliche in der Jugendkirche und der JKG.
In kirchlicher Trägerschaft befinden sich die Kindergärten St.Lioba (Durmersheim) und St.Thomas (Würmersheim).
Die Sorge um die Gemeinde wird wahrgenommen von einem Besuchsdienst, in der Männerrunde findet ein reger Austausch statt, ebenso wie die Ministranten ihren Dienst in Freude tun.
Ein Highlight der Seelsorgeeinheit ist die Jugendkirche VIA in der Kirche St. Dionysius in Durmersheim.
 

Kirche Herz-Jesu Würmersheim

Badener Str. 46
Aus der Baugeschichte der Würmersheimer Kirche

Alte Kapelle (heutiges Rathaus) eingeweiht 1778, dem hl. Jakobus geweiht – es gab keine Sakramentenspendung, nur in St. Dionys

1914 als Wohnung verwendet, abgerissen für Rathausneubau.

- rechte Seitenaltar entstammt der alten Kapelle – gebaut durch den Schreiner Eigler (hat Schlosskirchenaltäre, Altäre der Lichtentaler Klosterkirche erbaut)

- Figuren stellen hl. Johannes mit Kelch und den hl. Laurentius dar

- Gemälde in Öl zeigt Jakobus der Ältere mit Pilgerstab, Maria mit Engel und eine sog. Putte (kl, Engel, ital.) mit Buch

Älteste Glocke von 1805 geschmückt mit Blüten und einer Immaculata


1 x Woche ein Gottesdienst (nur Schulzeit) bis ca. 1900

Beerdigungen seit ca. 1900, da ein Gottesacker vorhanden war

Es wurden Taufen und Sakramentenspendung durchgeführt, obwohl es dazu keine Verpflichtung gab – sollte alles in der Pfarrkirche stattfinden

Neue Filialkirche Herz Jesu eingeweiht am 26..10.1913

Es gab 529 Kath. / 5 Protest. / 1 Altk.

Ordinariat hatte Bedenken wegen Sonn – und Feiertagsgottesdienste, wegen der damit verbundenen Kosten (Gewänder, Kerzen, Mesner, etc.)

Stiftungsräte kämpften für Godie, da die Würmersheimer so viel gespendet hatten für ihre Kirche in der Hoffnung auf eigene Gottesdienste.

„Bei verschiedenen indirekten Anfragen haben sogar die besten Leute erklärt, dass sie bei Nichtgenehmigung eigener Gottesdienste auf keinen Fall mehr in die Durmersheimer Kirche gehen werden. Wenn das vielfach auch nur Unmutsbezeugungen sind, so müsste sicher der Besuch der Gottesdienste notleiden, was zumal in unseren Tagen bei der großen Gegenbewegung großen Schaden verursachen würde."

- es wurde eine eigene Kirchensteuer erhoben

- 8. Juli 1913 wurde die Forderung erfüllt

1930 Antrag gestellt auf Pfarrkuratie (selbstständiger Seelsorgebezirk) – wegen Priestermangel abgelehnt

1945 starke Kriegsschäden

1948 Pfr. Franz Duscheck (Flüchtlingspriester aus der Tschechoslowakei) bis 1953


2 neue Glocken 1951 geweiht – Herz Jesu Glocke, - St. Josephsglocke

eigene Firmung 1951

neue Chorfenster 1960 ( Emil Wachter)

1962 wieder 2 neue Glocken, die alte wurde wegen des schlechten Klanges aussortiert


1970 gründliche Renovation außen

1979/80 Innenrenovation